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Steueroptimierung in der Schweiz: Die besten Tipps zum Steuern sparen im Jahr 2024

Aktualisiert am 26.04.2024

Die Steuern sind in der Schweiz ein wichtiges Thema. Die Unterschiede, regional und in der Art und Weise der Besteuerung, werden oft diskutiert. Gerade diese Unterschiede sind es, die lohnend sind, genauer zu betrachten. Denn mit einer geschickten Steuerplanung lassen sich pro Jahr mehrere Tausend Franken sparen. Erfahren Sie hier, wie sie mit den wichtigsten Ansatzpunkten auch Ihre Steuerlast nachhaltig reduzieren können.

Altersvorsorge

Der erste wichtige Hebel, mit welchem man seine Steuerlast sowohl auf dem Einkommen als auch auf dem Vermögen reduzieren kann, sind Einzahlungen in die Säule 3a sowie Einkäufe in die Pensionskasse. Beides darf vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, wobei sogar die Zinserträge auf den Geldern steuerfrei bleiben und keine Vermögenssteuer darauf fällig wird. Und beim Bezug der Vorsorgegelder wird ein reduzierter Tarif auf den Bezug fällig.

Wohnortwechsel

Sowohl zwischen den Kantonen als auch den einzelnen Gemeinden gibt es sehr hohe Unterschiede, was die Steuerlast angeht. Während man als alleinstehende Person ohne Kinder für ein steuerbares Einkommen von CHF 75'000.- in der Stadt Zug zum Beispiel ca. CHF 5'000.- Steuern bezahlt, werden in Neuchâtel fast CHF 15'000.- für das gleiche Nettoeinkommen gefordert. Mit einem Wohnortwechsel kann also unter Umständen sehr viel Geld eingespart werden, wobei natürlich auch andere finanzielle Auswirkungen, wie beispielsweise die höheren Mietpreise, berücksichtigt werden müssen.

Liegenschaften

Auch für Besitzer von Liegenschaften gibt es mehrere Ansatzpunkte zur Optimierung der zu entrichtenden Steuern. Wer seine Liegenschaft selbst bewohnt, muss zum Beispiel einen Eigenmietwert als Einkommen versteuern, während werterhaltende Unterhaltsarbeiten sowie Schuldzinsen von Hypotheken wieder vom steuerbaren Einkommen und die Schuld vom Vermögen abgezogen werden dürfen.

So ist es steuerlich attraktiver, das Haus mit einer Hypothek als mit reinen Eigenmitteln zu finanzieren. Zudem gilt es bei werterhaltenden Renovationen zu berücksichtigen, ob diese Kosten jeweils höher ausfallen als der gewährte Pauschalbetrag von 10 resp. 20% des jährlichen Eigenmietwerts. Abzugsfähig sind jedoch nur Arbeiten zur Instandhaltung sowie Energiesparmassnahmen. Mit einem guten Timing dieser Arbeiten können aber über Jahre hinweg Tausende von Franken an Steuern gespart werden. Zudem eignet sich ein Liegenschaftskauf auch zur Reduzierung der Vermögenssteuer, da ihr Steuerwert oft deutlich tiefer ausfällt als der tatsächliche Wert.

Auch bei der Amortisation der Hypothek gibt es je nach Art steuerliche Unterschiede. Während bei einer direkten Rückzahlung tiefere Schuldzinsen zu höheren Einkommenssteuern führen, ist die indirekte Rückzahlung über ein 3a-Konto gleich doppelt vorteilhaft: Während die abzugsfähigen Schuldzinsen gleich hoch bleiben, dürfen zusätzlich auch die Einzahlungen in die 3. Säule vom Einkommen abgezogen werden.

Austritt aus der Kirche

Eine einfache Art und Weise, die jährliche Steuerlast um mehrere hundert oder tausend Franken zu reduzieren, ist der Austritt aus der Kirche. Damit verzichtet man allerdings auch auf die Teilnahme am kirchlichen Leben sowie die unentgeltliche Möglichkeit zur Hochzeit in der Kirche oder Beerdigung. 

Geldanlagen

Arten, Vermögen anzulegen, gibt es zahlreiche. Die Unterschiede in der Besteuerung sollten angesichts einer Optimierung genau untersucht werden. Während Zinsen und Dividenden auf Kapitalanlagen beispielsweise wie gewöhnliches Einkommen versteuert werden müssen, sind Kursgewinne auf Aktien und Kryptowährungen steuerfrei. Kursverluste hingegen können aber auch nicht von der Steuerlast abgezogen werden. Die verschiedenen Anlagemöglichkeiten bringen also je nachdem auch ein hohes Risiko mit sich, welches in die Kalkulation mit einbezogen werden muss.

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Oliver Diggelmann
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Oliver Diggelmann

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